Route

Laut Routenplanung sind ca. 1/4 der Gesamtstrecke auf Asphalt zu fahren – worüber sich der eine oder andere sicher freuen wird. Ein Großteil des Tracks wird auf Wirtschaftswegen und Wiesentrails zurück gelegt. Diese Wege entlang der Wiesen und Felder weisen die unterschiedlichste Beschaffenheit auf. Sie können gut geteert, aus Waschbeton oder Betonplatten, aus Kopfsteinpflaster bis hin zu historisch handgeklöppelten Handelswegen für Ochsenkarren oder sonst wie ruppig beschaffen sein. Die Wiesentrails hingegen sind die unbefestigten Verbindungswege welche die Agrarwirte mit ihren Traktoren nutzen um ihre Felder zu bestellen. Waldautobahnen, gemeiner Gravel und Trails vervollständigen das Sammelsurium (multi-surface) an Fahrbahnbelägen.

Die Route der 22er Ausgabe weisst kaum merklich mehr Kilometer (400) und Höhenmeter (ca. 6000) als die letzten beiden Veranstaltungen des WH3 auf. Auch für dieses Jahr wurden neue Streckenabschnitte eingepflegt, alte nachgebessert, scheinbar unmögliches umfahren und die Wiesentrails reduziert.
Lange Anstiege sind nur bei der Auffahrt zum Hausberg und Winterstein im letzten viertel der Runde zu erwarten. Dafür aber ein paar giftige Rampen und ein stetiges auf und ab.
Die erste “richtig gute” Verpflegung bietet nach ca. 70km die historische Altstadt von Büdingen.
Tankstellen, Friedhöfe oder ähnliches findet sich natürlich auch in kürzeren Abständen.
Falls es anders kommt als geplant besteht mehrfach die Möglichkeit abzukürzen oder an einem der Bahnhöfe auszusteigen.

Kulturelle und Landschaftliche Highlights:

  • Ronneburg
  • Historische Altstadt Büdingen
  • Gederner Schloss
  • Steinbruch Bergheim
  • Steinbruch Glock
  • Die Keltenwelt, Glauberg
  • Steinbruch Michelnau
  • Wölfersheimer See
  • Bergwerksee
  • Hölle von Rockenberg
  • Münzenburg
  • Der Hausberg bei Hoch-Weisel (485,7m)
  • Winterstein, Taunus (482,3m)

Und hier noch ein Tipp damit unterwegs auch keiner verhungert oder verdoscht:

“Wer sich in einem Apfelwein-Lokal niederlässt, sollte mit den speziellen Trink- und Essgepflogenheiten vertraut sein. Zunächst einmal „trinkt” der echte Stöffche-Genießer nicht, er „petzt” seinen Schoppe. Außerdem ist es wichtig, die Maßeinheiten zu kennen, denn hier wird in „Bembeln” gerechnet. Je nachdem, wie groß der Durst ist, kann man diesen graublau glasierten Keramikkrug in den Größen „ein Liter” (auch Dreier-Bembel genannt) und „fünf Liter” bestellen. Das war nicht immer so. In früheren Zeiten war ein Bembel eine Maßeinheit und enthielt exakt acht Schoppen. Getrunken werden die Schoppen im „Gerippte”. Dieses traditionelle Apfelweinglas mit Rautenmuster fasst 0,5 l, 0,3 l oder 0,25 l. Am besten schmeckt der Apfelwein, wenn er frisch gezapft ist und aus dem Bembel ins Gerippte und anschließend sofort in unsere Kehlen rinnt. Die optimale Trinktemperatur liegt bei 10 bis 12 Grad Celsius. Um den Alkohol ein bisschen zu kompensieren, bieten sich dazu typische Spezialitäten wie „Handkäs mit Musik”, „Grüne Soße” oder „Rippchen mit Kraut” an.”
Zitat: Apfelwein.de