Route

Laut Routenplaner sind ca. 70 km der Gesamtstrecke auf Asphalt zu fahren – worüber sich der eine oder andere sicher noch freuen wird. Zweidrittel des Tracks wird auf Wirtschaftswegen und Wiesentrails zurück gelegt. Die Wirtschaftswege entlang der Wiesen und Felder weisen die unterschiedlichste Beschaffenheit auf. Diese können gut geteert, aus Waschbeton oder Betonplatten, aus Kopfsteinpflaster bis hin zu historisch handgeklöppelten Handelswegen für Ochsenkarren oder sonst wie ruppig beschaffen sein. Die Wiesentrails hingegen sind die unbefestigten Verbindungswege welche die Agrarwirte mit ihren Traktoren nutzen um ihre Felder zu bestellen. Waldautobahnen, gemeiner Gravel und einige Trails vervollständigen das Sammelsurium an Fahrbahnbelägen.

Im ersten Drittel der Tour werden knapp die Hälfte aller Höhenmeter erklommen. In diesem Abschnitt sind zahlreiche Waldgebiete zu befahren und diese meist bergauf. Aber wo es bergauf geht, geht es bekanntlich auch wieder bergab 🙂 Nach ca. 42 km kommt mit Büdingen auch schon die erste Möglichkeit sich zu Verpflegen und bei km 79 in Gedern gleich die nächste. Ebenso kann in Stockheim gut das Proviant aufgestockt und/oder essen gegangen werden (117 km). Allmählich mehren sich die Passagen entlang der Felder und Äcker und der Wald nimmt eine untergeordnete Rolle ein. Dadurch steigen aber auch die Möglichkeiten, sich in kurzen regelmässigen Abständen zu Verpflegen. Im zweiten und dritten Abschnitt dominieren ganz klar die Wirtschaftswege und Wiesentrails. Wald wird hier nur noch wenig befahren – das ist der Charakter Wetterau.
Auf den letzten 40 km ist der Taunuskamm stets rechter Hand und insbesondere der Steinkopf mit seinem Fernmeldeturm (nähe Wintersteinturm) zu sehen.
Falls es anders kommt als geplant besteht mehrfach die Möglichkeit abzukürzen oder an einem der Bahnhöfe auszusteigen.

Folgende kulturelle HIGHLIGHTS dürfen auf der Runde nicht umfahren werden!

  • Staatspark Schloss Wilhelmsbad zu Hanau
  • Herrnhuter Siedlung “Herrnhaag”
  • Historische Altstadt Büdingen
  • Gederner Schloss
  • Die Keltenwelt, Glauburg
  • Steinbruch Michelnau
  • Die Wetterauer Seenplatte (soll umfahren werden!)
  • Gradierbauten in Bad Nauheim
  • Goldsteinpark Bad Nauheim
  • Die Münzenburg in Münzenberg
  • Der Hausberg bei Hoch-Weisel 485,7 m ü. HNH
  • Elvis Presley Denkmal, Friedberg

Und hier noch ein Tipp damit unterwegs auch keiner verhungert oder verdoscht:

“Wer sich in einem Apfelwein-Lokal niederlässt, sollte mit den speziellen Trink- und Essgepflogenheiten vertraut sein. Zunächst einmal „trinkt” der echte Stöffche-Genießer nicht, er „petzt” seinen Schoppe. Außerdem ist es wichtig, die Maßeinheiten zu kennen, denn hier wird in „Bembeln” gerechnet. Je nachdem, wie groß der Durst ist, kann man diesen graublau glasierten Keramikkrug in den Größen „ein Liter” (auch Dreier-Bembel genannt) und „fünf Liter” bestellen. Das war nicht immer so. In früheren Zeiten war ein Bembel eine Maßeinheit und enthielt exakt acht Schoppen. Getrunken werden die Schoppen im „Gerippte”. Dieses traditionelle Apfelweinglas mit Rautenmuster fasst 0,5 l, 0,3 l oder 0,25 l. Am besten schmeckt der Apfelwein, wenn er frisch gezapft ist und aus dem Bembel ins Gerippte und anschließend sofort in unsere Kehlen rinnt. Die optimale Trinktemperatur liegt bei 10 bis 12 Grad Celsius. Um den Alkohol ein bisschen zu kompensieren, bieten sich dazu typische Spezialitäten wie „Handkäs mit Musik”, „Grüne Soße” oder „Rippchen mit Kraut” an.”
Zitat: Apfelwein.de