Route

Laut Routenplanung sind ca. 75 km der Gesamtstrecke auf Asphalt zu fahren – worüber sich der eine oder andere sicher freuen wird. Ein Großteil des Tracks wird auf Wirtschaftswegen und Wiesentrails zurück gelegt. Diese Wege entlang der Wiesen und Felder weisen die unterschiedlichste Beschaffenheit auf. Sie können gut geteert, aus Waschbeton oder Betonplatten, aus Kopfsteinpflaster bis hin zu historisch handgeklöppelten Handelswegen für Ochsenkarren oder sonst wie ruppig beschaffen sein. Die Wiesentrails hingegen sind die unbefestigten Verbindungswege welche die Agrarwirte mit ihren Traktoren nutzen um ihre Felder zu bestellen. Waldautobahnen, gemeiner Gravel und Trails vervollständigen das Sammelsurium an Fahrbahnbelägen.

Für die Edition 2021 ist es mir gelungen die Höhenmeter besser auf die gesamte Strecke zu verteilen. Auch bei der Fahrbahnbeschaffenheit habe ich nachgebessert 🙂 Nach ca. 45 km Einrollen erwartet euch der Winterstein (Taunus) kurz gefolgt vom Hausberg (Hoch-Weisel). Lange Anstige kommen ab jetzt keine mehr. Dafür aber ein paar giftige Rampen und ein stetiges auf und ab. Die erste “richtig gute” Verpflegung bietet sich nach ca. 83km in Butzbach. Ab hier ist alles was das Herz begehrt nach Streckenabschnitten von etwa 20km bis 40km in den hiesigen Metropolen zu bekommen. Tankstellen, Friedhöfe oder ähnliches findet sich natürlich auch in kürzeren Abständen.
Falls es anders kommt als geplant besteht mehrfach die Möglichkeit abzukürzen oder an einem der Bahnhöfe auszusteigen.

Kulturelle und Landschaftliche Highlights:

  • Staatspark Schloss Wilhelmsbad zu Hanau
  • Winterstein, Taunus (482,3m)
  • Der Hausberg bei Hoch-Weisel (485,7m)
  • Schloss Butzbach
  • Die Wetterauer Seenplatte
  • Steinbruch Michelnau
  • Die Keltenwelt, Glauberg
  • Steinbruch Bergheim
  • Gederner Schloss
  • Büdinger Steinbruch
  • Historische Altstadt Büdingen
  • Staatspark Schloss Wilhelmsbad zu Hanau

Und hier noch ein Tipp damit unterwegs auch keiner verhungert oder verdoscht:

“Wer sich in einem Apfelwein-Lokal niederlässt, sollte mit den speziellen Trink- und Essgepflogenheiten vertraut sein. Zunächst einmal „trinkt” der echte Stöffche-Genießer nicht, er „petzt” seinen Schoppe. Außerdem ist es wichtig, die Maßeinheiten zu kennen, denn hier wird in „Bembeln” gerechnet. Je nachdem, wie groß der Durst ist, kann man diesen graublau glasierten Keramikkrug in den Größen „ein Liter” (auch Dreier-Bembel genannt) und „fünf Liter” bestellen. Das war nicht immer so. In früheren Zeiten war ein Bembel eine Maßeinheit und enthielt exakt acht Schoppen. Getrunken werden die Schoppen im „Gerippte”. Dieses traditionelle Apfelweinglas mit Rautenmuster fasst 0,5 l, 0,3 l oder 0,25 l. Am besten schmeckt der Apfelwein, wenn er frisch gezapft ist und aus dem Bembel ins Gerippte und anschließend sofort in unsere Kehlen rinnt. Die optimale Trinktemperatur liegt bei 10 bis 12 Grad Celsius. Um den Alkohol ein bisschen zu kompensieren, bieten sich dazu typische Spezialitäten wie „Handkäs mit Musik”, „Grüne Soße” oder „Rippchen mit Kraut” an.”
Zitat: Apfelwein.de